Grund-Rechte kürzt man nicht! Inklusion ist Pflicht!
Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für Inklusion, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit. Unter dem diesjährigen Motto "Grund-Rechte kürzt man nicht! Inklusion ist Pflicht!" machen wir deutlich: Teilhabe ist ein Menschenrecht - und darf nicht gekürzt werden.
Die Demo im Überblick
- Datum: Dienstag, 5. Mai 2026
- Treffpunkt: 12:45 Uhr, Porta-Nigra-Vorplatz
- Start: 13:00 Uhr (mit Eröffnungsreden)
- Demozug: ab ca. 13:15 Uhr durch die Innenstadt
- Hauptmarkt: weitere Reden und Infostände
Route: Porta Nigra → Simeonstraße → Hauptmarkt → Fleischstraße → Nagelstraße → Fahrstraße → Brotstraße → Konstantinstraße → Liebfrauenstraße → Sternstraße → Hauptmarkt
Für alle Redebeiträge stehen Gebärdensprachdolmetschende zur Verfügung.
Worum geht es am 5. Mai?
Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet seit über 30 Jahren statt. Rund um diesen Tag organisieren Verbände und Initiativen in ganz Deutschland Aktionen, Diskussionen und Demonstrationen.
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage: Warum ist Gleichberechtigung zwar gesetzlich verankert, aber im Alltag noch nicht vollständig umgesetzt?
Der Protesttag wurde 1992 vom Verein "Selbstbestimmt Leben" ins Leben gerufen und ist bis heute ein wichtiger Anlass, um auf bestehende Barrieren aufmerksam zu machen und Veränderungen einzufordern.
Aktueller Hintergrund: Diskussionen über Einsparungen bei der Eingliederungshilfe
Aktuell wird bundesweit über steigende Kosten in der Eingliederungshilfe diskutiert. Vertreter*innen aus Politik, Ländern und Kommunen haben angekündigt, diese Kosten begrenzen zu wollen. Teilweise stehen sogar Kürzungen im Raum.
Diese Debatten sorgen bei vielen Menschen mit Behinderung und ihren Familien für große Verunsicherung.
Denn klar ist: Leistungen der Eingliederungshilfe sind keine freiwilligen Ausgaben - sie sind die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe.
Verbände der Behindertenhilfe kritisieren, dass sich die Diskussion zunehmend auf Einsparungen konzentriert - statt auf die Bedürfnisse der Menschen. Wir sagen deshalb deutlich: Sparen? Nicht an Menschen!
Zentrale Forderungen
Das Trierer Aktionsbündnis 5. Mai setzt sich für eine starke, gerechte und inklusive Gesellschaft ein. Das Trierer Aktionsbündnis fordert unter anderem:
- Keine Kürzungen bei Teilhabeleistungen - unabhängig vom Unterstützungsbedarf
- Personenzentrierte und bedarfsgerechte Unterstützung für alle Menschen mit Behinderung
- Stärkung regionaler Angebote und inklusiver Sozialräume
- Mehr Mitbestimmung und Beteiligung von Menschen mit Behinderung
- Verlässliche Finanzierung sozialer Leistungen statt Sparpolitik
Mehr Informationen und die Forderungen finden Sie bei der aktuellen Teilhabe-ist-Menschenrecht-Kampagne des Lebenshilfe Bundesverbands.
Das Trierer Aktionsbündnis 5. Mai
Das Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss von sozialen, kulturellen und inklusionspolitischen Organisationen in Trier. Gemeinsam setzen wir uns ein für:
• Barrierefreiheit
• Inklusion
• gesellschaftliche Teilhabe
• politische Mitbestimmung
Mit dabei sind unter anderem: Lebenshilfe Trier, Lebenshilfe Trier-Saarburg, Club Aktiv, Caritasverband Trier, SEKIS, Johanniter Trier, TUFA, Kulturgraben, Bürgerservice gGmbH, Lokale Agenda Trier, LAB 9000, Behindertenbeirat Trier, das Projekt Selbstvertretung, Hofgut Serrig, Fidibus, Autismus Trier, Demenz Zentrum e. V., pro Familia, Johanniter, Bistum Trier, Tonpost, Medi Schulen, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Schmitz e. V. Kulturkarawane, Lokale Agenda 21, Pfarrgemeinde Trier Heiligkreuz. Das inklusive Medien-Team TACHELES begleitet den Protesttag medial.
Die Infos in leichter Sprache:
Grund-Rechte darf man nicht kürzen.
Inklusion ist Pflicht.
Am Dienstag, den 5. Mai 2026, gibt es eine große Demo in Trier.
Ein Bündnis aus Trier lädt dazu ein.
Die Demo ist für Menschen mit Behinderung.
Es geht um gleiche Rechte für alle.
Viele Gruppen machen mit.
Sie wollen eine Gesellschaft für alle Menschen.
Die Demo beginnt um 13:00 Uhr.
Treffpunkt ist um 12:45 Uhr.
Der Ort ist vor der Porta Nigra.
Es gibt Reden am Anfang.
Es gibt auch Übersetzung in Gebärden-Sprache.
Dann gehen alle gemeinsam durch die Stadt.
Das Ziel ist der Hauptmarkt.
Es gibt Streit über Geld für Hilfe.
Diese Hilfe heißt Eingliederungs-Hilfe.
Manche Politiker sagen:
Die Hilfe kostet zu viel Geld.
Sie wollen weniger Geld geben.
Viele Gruppen sind dagegen.
Sie sagen:
Menschen mit Behinderung brauchen diese Hilfe.
Diese Hilfe ist sehr wichtig.
Ohne Hilfe können viele Menschen nicht gut leben.
Teilhabe ist ein Menschen-Recht.
Das heißt: Alle sollen überall mitmachen können.
Das Bündnis sagt:
Man darf bei Menschen nicht sparen.
Das Bündnis hat Forderungen.
Keine Kürzungen bei der Hilfe.
Alle Menschen sollen Hilfe bekommen.
Die Hilfe soll zu jeder Person passen.
Es soll mehr Angebote vor Ort geben.
Menschen mit Behinderung sollen mehr mitbestimmen.
Es soll genug Geld für soziale Hilfe geben.
Die Demo soll bunt und laut sein.
Alle können mitmachen.
Es gibt eine Aktion mit Spar-Schweinen.
Menschen können Spar-Schweine gestalten.
Das Motto ist:
Nicht bei Menschen sparen.
Die Spar-Schweine werden gezeigt.
Viele Gruppen aus Trier machen mit.
Zum Beispiel:
Lebenshilfe Trier.
Club Aktiv.
Caritas Trier.
Johanniter Trier.
Ein Medien-Team berichtet über die Demo.
Das Team heißt TACHELES.
Den Protest-Tag gibt es schon lange.
Seit über 30 Jahren.
Er ist jedes Jahr um den 5. Mai.
Der Tag zeigt Probleme von Menschen mit Behinderung.
Oft gibt es noch Barrieren.
Zum Beispiel: Treppen oder schwere Sprache.
Es gibt auch weitere Veranstaltungen.
Am 30. April:
Gespräch und Musik.
Am 1. Mai:
Party in der TUFA.
Am 2. Mai:
Stadt-Fest.
Am 2. Mai:
Quiz im Garten.
Das Bündnis sagt:
Kommen Sie zur Demo.
Zeigen Sie Zusammenhalt.
Setzen Sie ein Zeichen für alle Menschen.
Mehr Infos gibt es im Internet.